Glossar: Buchstabe D
Deckentragfähigkeit
Die
Deckentragfähigkeit gibt die statische Belastung der Decke an. Dies ist
besonders beim Einsatz von Flurförderzeugen im Etagenbetrieb zu
berücksichtigen. Dies ist ein statisches Problem. Sollte ein
Flurförderzeug im Etagenbetrieb (auch Unterkellerung oder auch im
Schiffsbetrieb) zum Einsatz kommen, sollte ein Ingenieurbüro oder ein
Architekt Beauftragt werden.
Deichsel
Hubwagen jeglicher Art sind
immer mit einer Deichsel ausgestattet. Bei einem Handhubwagen dient die
Deichsel zum kommissionieren Handhubwagens. Das heißt, die Deichsel
dienst zum heben und senken der Last, zum Schieben, ziehen und Lenken
des Handhubwagens. Um die Unfallgefahr vorzubeugen, sollte sich die
Deichsel nach jedem Gebrauch automatisch in die Senkrechte stellen. Bei
modernen Handhubwagen ist dies jedoch bereits einen
Standarteigenschaft. Bei elektrischen Geräten dient die Deichsel auch
zum Lenken und Führen des Fahrzeuges. Bei der elektrischen Version
sollte sichergestellt sein, dass sich beim Loslassen der Deichsel das
Fahrzeug automatisch bremst. Dies verhindert ebenfalls die Unfallgefahr
sowie das Führerlose Fahren eines Fahrzeuges. Ebenfalls wird dadurch
verhindert, dass bei einer Rückwertsfahrt der Fahrzeugführer
eingeklemmt wird. Das automatische Bremsen des Fahrzeuges wird auch
Totmannprinzip genannt.
Diagnosesystem
Diagnosesystem
ist ein Fehlercodelesegerät welche bei elektrischen Flurförderzeugen
seinen Einsatz findet. Ein Diagnosesystem gibt es für den externen
Anschluss, sowie auch integriert. Ein Diagnosesystem vereinfacht zum
Beispiel auch die Wartung eines Geräts. Ebenfalls werden somit auch
Ausfallzeiten, welche schließlich sehr kostspielig sein können, stark
reduziert. Sie vereinfachen für den Monteur die Reparatur.
Dorn
Ein Dorn ist ein mechanisches
Anbaugerät, welches entweder auf den Gabeln wie andere Anbaugeräte
montiert wird oder auch beim ausschließlichen Dorneinsatz mit den
Gabeln als Einheit gefertigt wird. Dorne dienen zum Aufnehmen und
Transport von hohlen Gütern wie z. B. Papierrollen, Teppiche, Rohre
oder hohle Gussstücke. Um ein genaues Aufnehmen oder auch Absetzen von
hohlen Gütern zu gewährleisten, ist es möglich den Dorn mit einem
Seitenschieber auszustatten. Dies ist jedoch eine besondere Form und
findet nur ein kleines Spektrum des Einsatzgebietes.
Drehgabel
Beim Ein- und Auslagern in
Regallagern mit stark reduzierten Arbeitsgängen wird eine Drehgabel
eingesetzt. Hier kann es sich um ein Anbaugerät handeln oder auch im
ein fest integriertes Bauteil bei Dreiseiten- und
Kommissionierstaplern. Durch das aufhängen der Gabeln an ein C-Haken,
ist es möglich die Gabeln nach vorn und zur Seite, sowie von einer
Seite zur anderen zu drehen. Um Arbeitsgangbreiteneinsparung zu
erzielen, wird jedoch in der Praxis die Ware außerhalb des Ganges Auf-
und Abgenommen.
Drehgabelklammer
Drehgabelklammern
sind Anbaugeräte für Flurförderzeuge. Sie finden ihren Einsatz bei
Gütern, welche auf Paletten oder auch loses Transportgut (wie Kisten,
Kartons o. ä.) befördert werden muss. Durch schwenken der Gabeln erhält
man eine breitere Auflagefläche um loses Transportgut seitlich zu
fassen.
Dreifach-Hubgerüst
Ein
Dreifach-Hubgerüst ist ein Teleskop-Hubgerüst mit einem äußeren
Standmast und zwei inneren Fahrmasten. Mit einem Dreifach-Hubgerüst
werden bei einer geringen Bauhöhe große Hubhöhen erreicht. Diese Geräte
finden in Betrieben mit niedrigen Einfahrmöglichkeiten und Hochregalen
ihren Einsatz. Dreifach-Hubgerüst wir auch gern Triblex-Hubgerüst
genannt.
Dreiradgabelstapler
Die
Geometrie der Radbasis bei einem Dreiradgabelstapler gleicht einem
Dreieck. Vorne ein Rad, hinten zwei Räder. Gern wird der
Dreiradgabelstapler auch Elektro-Fahrsitz-Gabelstapler genannt. Über
die Vorderachse erfolgt der Antrieb. Die Lenkung erfolgt über das
hintere Rad, das bis zu 90 Grad eingeschlagen werden kann und hat
dadurch einen sehr geringen Wenderadius. Dies ist ein Vorteil gegenüber
einem Vierradstapler.
Duplexmast
Duplexmast wird auch
zweifach Hubgerüst genannt. Er hat einen äußeren Standmast und im
inneren einen Fahrmast, der in dem Gabelträger geführt wird.
Durchlaufregal
Durchlaufregale
haben die positive Eigenschaft dass der Raum optimal genutzt wird.
Gleichzeitig haben Unternehmen mit Durchlaufregalen erhebliche
Einsparungen der innerbetrieblichen Fahrwege durch den dynamischen
Transport. Da die Paletten durch die Schwerkraft (Gefälle) angetrieben
werden wird ebenfalls Energie eingespart. Die Geschwindigkeit der
Paletten wird automatisch durch spezielle Bremstragrollen reguliert.





