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Werkzeugwender, Tragfähigkeit 1500 kg Werkzeugwender, Tragfähigkeit 1500 kg

Werkzeugwender, Tragfähigkeit 1.500 kg

Kurzübersicht


Werkzeugwender mit hydraulischer Greif- und Schwenkvorrichtung für auf Paletten liegenden Werkzeugen

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Kathrin Zehnsdorf-Seifert
Tel: +49 23 24 / 39 112-28
E-Mail
kathrin.zehnsdorf-seifert
{at}willecke.de

 

Kathrin Zehnsdorf-Seifert

Technische Details:

- Tragfähigkeit: 1.500 kg
- Nutzhub h3: 1.500 mm
- Klammerbereich der Gabelzinken: 400 –1.400 mm
- seitliche Stützwange, manuell absteckbar ab Gerätemitte von 400 -1.000 mm
- mit Raster: 100 mm
- Schwenkbereich: 0 –180 °
- 2 x 2 Gabelzinken: 1400 x 150 x 60 mm
- Breite über den Gabeln: 650 mm
- Fahrantrieb: 2,0 kW
- elektrische Servolenkung
- Funktionsweise:


Auf Palette liegende Werkzeuge werden oben mit Distanzen flächig aufgefüttert und mit einer weiteren Palette abgedeckt. Anschließend wird die Wendeklammer geöffnet, die Gabelzinken unter/über den Paletten platziert und gespannt. Als zusätzliche Sicherung wird nun die seitliche Stützwange ans Lastgut herangefahren und möglichst formschlüssig abgesteckt. Jetzt kann die Hubeinheit angehoben und die Wendeklammer um 180 ° geschwenkt werden.

Bei diesem Gerät handelt es sich um eine Sonderanfertigung.

In welchen Branchen werden Werkzeugwender mit hydraulischer Greif- und Schwenkvorrichtung eingesetzt?

Werkzeugwender mit hydraulischer Greif- und Schwenkvorrichtung, die speziell für das Handling von auf Paletten liegenden Werkzeugen ausgelegt sind, kommen überall dort zum Einsatz, wo sehr schwere, unhandliche oder empfindliche Industrie- und Formwerkzeuge transportiert, gelagert, gewartet oder gereinigt werden müssen.

Durch das hydraulische Greifen wird das Werkzeug samt Palette oder direkt von der Palette sicher fixiert. Das anschließende Schwenken ermöglicht es, das Werkzeug ergonomisch zu bearbeiten (z. B. das Trennen von Werkzeughälften) oder es für die Produktion bereitzustellen.

Die Hauptbranchen, in denen diese Spezialgeräte (oft als Sonder-Flurförderzeuge oder stationäre Anlagen) eingesetzt werden, sind:

Kunststoffindustrie & Spritzguss:

Anwendung: Handling von tonnenschweren Spritzgusswerkzeugen (Formen).

Warum hier: Diese Formen bestehen meist aus zwei Hälften und müssen für Wartung, Reinigung oder den Einbau in die Spritzgussmaschine regelmäßig gedreht und geöffnet werden. Da die Werkzeuge oft auf Paletten im Lager bereitstehen, greift der Wender sie dort direkt ab.

Metallverarbeitung, Stanzerei & Umformtechnik:

Anwendung: Handling von Stanz-, Biege- und Presswerkzeugen sowie Folgeverbundwerkzeugen.

Warum hier: In der Automobilzulieferindustrie oder im klassischen Vorrichtungsbau sind Presswerkzeuge extrem massiv. Um beispielsweise die Matrize oder den Stempel auf der Unterseite zu inspizieren, muss das Werkzeug sicher von der Transportpalette aufgenommen und geschwenkt werden, ohne dass die empfindlichen Kanten beschädigt werden.

Automobilindustrie (Automotive):

Anwendung: Werkzeugbau und Produktionslinien für Karosserieteile und Motorenkomponenten.

Warum hier: Die Taktzeiten beim Werkzeugwechsel (SMED – Single Minute Exchange of Die) müssen so kurz wie möglich sein. Hydraulische Wender holen die benötigten Guss- oder Pressformen direkt von den Logistikpaletten und bringen sie in die richtige Position für den schnellen Einbau in die Großpressen.

Gießereiwesen und Formenbau:

Anwendung: Handling von Gießformen, Kernkästen und Modellen.

Warum hier: In Gießereien wird mit schweren, oft rauen und heißen Formen gearbeitet. Die hydraulische Greifvorrichtung sorgt dafür, dass die oft unregelmäßig geformten Werkzeuge trotz Palette vibrationsfrei und materialschonend gedreht werden können.

Maschinen- und Anlagenbau:

Anwendung. Montage- und Wartungsabteilungen, in denen Großwerkzeuge instand gesetzt werden.

Warum hier: Aus Gründen der Arbeitssicherheit. Das Wenden schwerer Lasten mit Hallenkränen und Anschlagketten birgt ein hohes Unfallrisiko (Abrutschen der Last). Ein kontrollierter hydraulischer Greif- und Schwenkvorgang eliminiert dieses Risiko vollständig.

Zusammenfassendes Merkmal: Der Einsatz erfolgt primär in Branchen mit hohem Werkzeuggewicht (oft von 500 kg bis zu mehreren Tonnen), wo ein manuelles Drehen unmöglich ist und der Einsatz von Kränen zu unsicher oder zu zeitaufwendig wäre.

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