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E-Hochhubwagen mit Greif- und Kippvorrichtung für Glühkörbe

Elektro-Hochhubwagen mit Greif- und Kippvorrichtung für Glühkörbe

Kurzübersicht


Unsere Hochhubwagen mit Greif-, Schwenk- oder Kippvorrichtung bieten wir als rein manuelle Geräte (F-Geräte), mit batterie- oder netzelektrischem Hub (B/N-Geräte) oder mit Fahrantrieb (E-Geräte) an.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Kathrin Zehnsdorf-Seifert
Tel: +49 23 24 / 39 112-28
E-Mail
kathrin.zehnsdorf-seifert
{at}willecke.de

 

Kathrin Zehnsdorf-Seifert
Unsere Hochhubwagen mit Greif-, Schwenk- oder Kippvorrichtung bieten wir als rein

- manuelle Geräte (F-Geräte)
- mit batterie- oder netzelektrischem Hub (B/N-Geräte) oder
- mit Fahrantrieb (E-Geräte)

mit der für den Kunden optimierten Greifklammer und dem entsprechend angepasstem Fahrwerk an.

Diese Fahrzeuge haben sich in diversen Arbeitseinsätzen bei denen z.B. zylindrische Teile, Boxen, Behälter etc. gehandelt werden dauerhaft bewährt.

- wahlweise mechanisches oder hydraulisches Greifen, Schwenken oder Kippen
- auch in Ex-Ausführung nach ATEX-Richtlinie erhältlich
- sowohl in Standard- als auch Sonderausführung lieferbar


Hinweis:
Für die Erstellung eines individuellen Angebotes zu diesem ATEX-Gerät benötigen wir von Ihnen einige Angaben.
Bitte füllen Sie hierzu den Fragebogen aus, den Sie sich im Bereich Downloads herunterladen können.
Vielen Dank!

Was ist die Besonderheit einer Greifvorrichtung für Glühkörbe?

Eine Greifvorrichtung für Glühkörbe ist ein hochspezialisiertes Lastaufnahmemittel, das unter Bedingungen funktionieren muss, bei denen Standard-Greifer innerhalb kürzester Zeit versagen würden. Die Besonderheit liegt primär in der Symbiose aus extremer Hitzebeständigkeit und absoluter Prozesssicherheit.

Hier sind die entscheidenden Merkmale, die diese Vorrichtungen auszeichnen:

Thermische Beständigkeit (Materialwahl):

Glühkörbe kommen direkt aus dem Glühofen (Härtetechnik), was Temperaturen von 800 °C bis über 1.000 °C bedeuten kann.

Hitzebeständige Stähle: Die Greifarme bestehen oft aus speziellen Legierungen (z. B. Cr-Ni-Stählen), die bei Hitze nicht weich werden oder verzundern.

Thermische Entkopplung: Die Mechanik und eventuelle Sensorik sind so konstruiert, dass die Hitze nicht in die Antriebseinheit des Hubwagens oder Krans geleitet wird.

Formschluss für maximale Sicherheit:

Da Glühkörbe oft schwere, lose Metallteile enthalten und unter Hitzeeinwirkung leicht ihre Form minimal verändern können, reicht ein reiner Reibschluss (Festklemmen) meist nicht aus.

Sicherungsverriegelung: Der Greifer greift oft in spezielle Ösen, Randprofile oder Zapfen des Korbes ein.

Selbsthemmung: Die Mechanik ist oft so aufgebaut, dass sich der Greifer unter Last (durch das Eigengewicht des Korbes) fester zuzieht, um ein Herabfallen im Falle eines Systemfehlers zu verhindern.

Anpassung an die Abschreckphase:

Nach dem Glühen folgt oft das Abschrecken in Öl- oder Wasserbädern.

Medienbeständigkeit: Der Greifer muss unempfindlich gegenüber aggressiven Dämpfen und Flüssigkeiten sein.

Abtropf-Konstruktion: Die Form des Greifers ist so gestaltet, dass keine brennbaren Öle oder Wasser in Hohlräumen zurückbleiben, was beim nächsten Ofengang gefährlich wäre.

Fernbedienung und Ergonomie:

Aufgrund der enormen Strahlungshitze ist ein manuelles Führen der Last unmöglich.Lange Ausleger: Die Greifvorrichtungen sind oft an langen Auslegern von Hochhubwagen oder Manipulatoren montiert, um den Bediener und das Trägergerät in sicherem Abstand zur Hitzequelle zu halten.

Präzise Positionierung: Trotz des Abstands muss der Greifer extrem präzise arbeiten, um die Körbe exakt auf den Chargenträgern im Ofen zu platzieren.

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